Die Dschihadisten von Bümpliz

Treffen Sie die Schweizer Freundin Geschmack

Qaasim Illi ist der Anführer des Islamischen Zentralrats, einer Gruppe junger Männer und Frauen, die von Bern Bümpliz aus versuchen, die Schweiz in ein Kalifat zu verwandeln. Illi — früher ein Jesus Freak, dann Mitstreiter des heutigen Auns-Präsidenten Lukas Reimann — führt ein Leben als Dschihad-Jetsetter, wurde wochenlang in einem Keller des libanesischen Geheimdiensts festgehalten und behauptet heute, Prävention gegen den Islamischen Staat IS zu betreiben. Begegnungen mit einer Figur voller Widersprüche, auf der Suche nach Antworten auf die Frage, wie gefährlich Illi und der Zentralrat wirklich sind. Von Daniel Ryser. Gerade waren in Paris über hundert Menschen von islamistischen Terroristen ermordet worden, und immer, wenn so etwas passierte, klingelte bei Qaasim Illi das Telefon, und die Journalistinnen und Journalisten fragten ihn, ob er sich von den Morden distanziere, und Illi fragte dann jeweils zurück, warum er sich distanzieren solle, er selbst habe ja nicht geschossen, und zur Gewalt aufgerufen habe er auch nicht. Und trotzdem: Im Rahmen des Abstimmungskampfs gegen die Minarettinitiative gegründet, verzeichnete der Zentralrat im Frühling in der Schweizer Mediendatenbank über Erwähnungen. Es ist ihnen bisher nicht gelungen. Die IZRS-Leute steuern geschickt zwischen den Klippen hindurch. Sie distanzieren sich von Gewalt, reden gleichzeitig aber so, dass sie militantere Milieus nicht verschrecken.

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